Sonntag, 30. März 2014

Ein Wunder bei einer "Weihnachten im Schuhkarton"-Verteilung in Ecuador


Ein 13-jähriges Mädchen kam mit einem Baby auf dem Arm zu einer “Weihnachten im Schuhkarton”-Verteilung in Ecuador. Schnell stellte sich heraus, dass das Baby nicht ihr Bruder, sondern ihr Sohn war.

Als die Kartons verteilt wurden, beobachteten die Mitarbeiter vor allem die junge Mutter, als sie ihren Schuhkarton öffnete. Kurz nachdem sie ihr Päckchen geöffnet hatte, brach das Mädchen in Tränen aus. Keiner verstand diesen extremen Gefühlsausbruch. Doch dann erzählte das Mädchen eine Geschichte, die alle beeindruckte. Vor fünf Jahren verschwanden ihre Tante und ihr Onkel und deren Kinder von einem Tag auf den anderen spurlos. Die Region, in der sie lebten, war bekannt für Kidnapping und Mord. Das plötzliche Verschwinden von Personen bedeutete also normalerweise den Tod. Für fünf lange Jahre glaubte dieses junge Mädchen – jetzt eine arme alleinerziehende Mutter – also, dass ihre Tante und ihr Onkel von Kriminellen ermordet wurden.

Doch als das Mädchen den Schuhkarton öffnete, fand sie ein Foto von der Familie, die den Karton gepackt hatte. Auf der Rückseite des Fotos standen Name und Adresse der Familie. Zwischen schluchzen, schniefen und laufenden Tränen, erklärte das junge Mädchen den „Operation Christmas Child“-Mitarbeitern, dass das Paar auf dem Foto tatsächlich ihre Tante und ihr Onkel seien. Sie lebten und waren in Sicherheit.

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