Freitag, 13. Juni 2014

Wie der selbstgenähte Teddy auf den Aktionsflyer kam ...


Sie ist wohl nun die berühmteste Näherin Deutschlands: Frau A. aus Heilbronn näht seit vier Jahren fleißig für „Weihnachten im Schuhkarton®“. Über eine Bekannte wurde die heute 76-Jährige auf die Aktion aufmerksam.  Vorher engagierte sie sich für einen lokalen Verein, der seine Arbeit jedoch einstellen musste. „Ich möchte aber nicht nur rumsitzen und nichts tun“, sagt Frau A. Deshalb war sie begeistert, als sie in Kontakt mit einer Sammelstelle in Bretzfeld kam. Seitdem ist sie nicht mehr zu stoppen: In einem Jahr stellte sie allein 500 Kuscheltiere fertig. Teddys, Affen, kleine Kätzchen oder Marienkäfer zählen zu ihrem Portfolio. „Wenn die Stofftiere dann abgeholt werden und die Erwachsenen strahlen, freue ich mich mit.“ Und erst Recht, wenn sie von den Kindern hört, die im Rahmen von „Weihnachten im Schuhkarton“ in ihrem Schatzkästchen auch eines den Kuscheltieren finden.

Frösche, Elefanten, Teddys und mehr: Jedes Stofftier ist handgenäht und ein echtes Unikat.


Die meisten Materialien kauft sie selber, die Stopfwatte zum Füllen der Kuscheltiere besorgen inzwischen die Sammelstellenleiter zu günstigen Konditionen. „Ich überlege mir dauernd etwas Neues – jüngst habe ich 200 Stiftebeutel und 200 Murmelsäckchen genäht“, erzählt Frau A. Für ein Kuscheltier braucht sie allein etwa 2 bis 3 Stunden. „Die Zeit geht schnell um!“ Ihr Engagement sei ein Dankeschön, dass es ihr so gut geht.

In der vergangenen Saison wurden ihre Handarbeiten Schuhkartons zugepackt, die in der Slowakei verteilt wurden. Als der neue „Weihnachten im Schuhkarton“-Flyer vor kurzem veröffentlicht wurde, war die Überraschung schließlich groß. Denn in dem Geschenkpaket des Titelkindes sitzt ein besonderes Kuscheltier: Ein Teddy von Frau A.

Der Teddy von Frau A. ist auf dem Aktionsflyer von "Weihnachten im Schuhkarton" zu sehen.
Einige Ideen für Bastler haben wir übrigens hier zusammengestellt. Den Flyer und weiteres Material zur Aktion "Weihnachten im Schuhkarton" können Sie auf unserer Homepage kostenlos bestellen.

Donnerstag, 5. Juni 2014

Tue Gutes und genieße es! Unternehmensengagement bei Weihnachten im Schuhkarton.


„Weihnachten im Schuhkarton“ lädt unterschiedlichste Menschen zum Mitmachen und Mitpacken ein. Neben Kindergärten und Schulen, Vereinen und Kirchen engagieren sich auch Unternehmen bei der weltweit größten Geschenkaktion. Einige geben Sachspenden, andere finanzieren die Aktion durch eine Geldspende. Immer wieder finden sich Ladengeschäfte, die bereit sind, als Sammelstelle dabei zu sein. Oder Firmen füllen mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern selbst Schuhkartons und laden andere ein, sich ebenfalls zu beteiligen. Wir sprachen mit Cornelia Schaabner, Geschäftsführerin von Schaabner-Consulting, über ihre ansteckende Begeisterung für die Aktion:

Da stapeln sich die Schuhkartons: Kunden und Mitarbeiter unterstützen
schon seit mehreren Jahren die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ –
im Jahr 2013 durch eine Benefizveranstaltung.

Weihnachten im Schuhkarton: Was ist Ihre Motivation, sich an der Geschenkaktion zu beteiligen?
Cornelia von Schaabner: Uns als Marketing-Beratung für Life-Style-, Healthcare- und Kids-Marketing ist es nicht nur ein Anliegen, die Marken unserer Kunden emotional ansprechend, gesund und stark zu entwickeln, sondern auch ein Stück gesellschaftliche Verantwortung und Herzenswärme zu zeigen. Deshalb unterstützen wir jedes Jahr gerne die wunderbare Aktion „Weihnachten im Schuhkarton" und freuen uns, möglichst vielen hilfsbedürftigen Kindern ein Funkeln in ihre Augen zu bringen.

Seit wann beteiligen Sie sich an „Weihnachten im Schuhkarton“?
Das erste Event "Weihnachten im Schuhkarton" habe ich mit überwältigender Resonanz im Jahr 2007 gestartet.

Ein Ziel von uns ist es, dass Kinder durch die Geschenkaktion und die verteilenden Gemeinden die Liebe Gottes kennenlernen. Wie bewerten Sie diesen christlichen Aspekt der Aktion?
Den christlichen Aspekt bewerte ich sehr hoch. Es kann nie früh genug sein, dass Kinder, die vom Schicksal gebeutelt sind, durch die Geschenkaktion Nächstenliebe von fremden Menschen erfahren und damit ein Stück christliche Botschaft erleben dürfen. So wird den Kindern indirekt vermittelt, egal wie schlecht es ihnen geht oder wie allein sie sich fühlen, irgendwo auf dieser Welt gibt es jemanden, der an sie denkt.

Wie wird Ihr Engagement von Ihren Kunden und Geschäftspartnern aufgenommen? Wie sind die Reaktionen?
Die Kunden und Geschäftspartner von Schaabner-Consulting freuen sich jedes Jahr im Voraus darauf, wieder in unseren Münchner Räumlichkeiten die karitative Aktion mit einer stimmungsvollen Benefiz-Veranstaltung getreu dem Motto „Tue Gutes und genieß es!“ zu unterstützen. Es ist mittlerweile ein gesetztes Datum im Kalender. Die Gäste sind begeistert, kreativ und individuell Gutes zu tun und dieses Erlebnis mit anderen zu teilen. Es entwickelt sich regelrecht ein inspirierendes „Fieber“ unter den Gästen, wenn sie die anderen liebevoll gestalteten und bestückten Geschenke sehen. Ein kleiner „Nebeneffekt“ der großen Freude, die das Schenken bereitet, ist sicherlich auch der Aspekt, beim Kaufen und Packen des Geschenkes für ein paar Momente selbst wieder Kind zu sein. Man erlebt förmlich, dass Schenken nicht nur dem Empfänger, sondern auch dem Geber große Freude macht und dass diese  Freude, wenn sie in der Gemeinschaft geteilt wird, sich nochmals potenziert. Für ihr großes Engagement möchte ich meinen Kunden und Geschäftspartnern sehr herzlich danken.

Freudig übergibt Cornelia von Schaabner (links)
die gepackten Schuhkartons an ihre Sammelstellenleiterin.
Auch andere Unternehmen bestätigen uns immer wieder, dass sie mit einer Mitarbeiteraktion zugunsten von „Weihnachten im Schuhkarton“ oder durch das Einrichten einer Sammelstelle erleben, wie das gemeinsame Engagement Freude und Motivation bringt – in die Belegschaft, aber auch im Kontakt mit Kunden und Geschäftspartnern. Einige Ideen, wie Firmen bei „Weihnachten im Schuhkarton“ mitmachen können, haben wir hier zusammengestellt.